Am Freitag ging die AMCU zu Ende - für mich selbst etwas chaotisch, weil ich nach der Party am Vorabend nicht mehr gepackt hatte und das nach dem abschließenden Plenum schnell nachholen musste, um rechtzeitig einen der Busse zum Flughafen zu erwischen. Entsprechend wenig Zeit blieb denn auch, um mich von den vielen Kollegen zu verabschieden. Wahrscheinlich war das auch gut so, da die Stimmung nach zwei gemeinsam verbrachten Wochen ohnehin ziemlich gedrückt war. Ich blicke auf eine tolle Zeit in St. Charles zurück, wo für mich persönlich der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt stand, auf den ich in meinem letzten Post schon eingegangen bin. Die Zeit wird zeigen, mit wem und wie oft ich auch langfristig in Kontakt bleiben werde.
Als mein Flieger nach New York am Freitagabend dann aber zum Landeanflug ansetzte und ich durch das Fenster auf die glitzernde Skyline von Manhattan blickte, wich die Melancholie zunehmend der Vorfreude auf dieses Wochenende im Big Apple - und außerdem der Erinnerung an mein Praktikum vor drei Jahren, als ich schon einige Monate in New York gelebt hatte. Unterkunft fand ich dieses Wochenende bei Billy, einem Freunde aus Dubliner Tagen, und seiner Freundin Megan in Astoria, einem ethnisch und kulturell bunt durchmischten Viertel im Stadtteil Queens. Zusammen mit einigen Freunden feierten wir gestern Abend Billys 25. Geburtstag, zunächst zuhause, später in einer Bar im Greenwich Village in Manhattan.
Morgen früh werde ich mitsamt meinem Gepäck zum Flughafen Newark starten, wo ich meinen Mietwagen in Empfang nehme. Im Woodbury Outlet werde ich das obligatorische USA-Shopping erledigen und den Staat New York anschließend in östlicher Richtung hinter mir lassen. Erstes Ziel meiner Reise durch New England: Connecticut! Wo ich morgen Abend genau lande, wird sich zeigen.
Ach, da bekomme ich ja direkt "Heimweh"!
ReplyDeleteIch werde deinen Blog fleißig weiter verfolgen, weil ich nächstes Jahr im Herbst vielleicht auch einen Neuengland-Trip machen will!