July 14, 2009

Bombenkrater und Steinkruege rund um Phonsavan

Es ist noch frueh am Morgen, als ich mir erste Notizen zu diesem Eintrag mache. Ich warte: Auf den Bus nach Vientiane und meine Nudelsuppe zum Fruehstueck. Eine gute Gelegenheit also, ein paar Zeilen zu diesen beiden Themen zu schreiben. Ersteres macht es erforderlich, sich fruehzeitig von einem Tuk Tuk zur Busstation fahren zu lassen, um sich ein Ticket mit Sitzplatzgarantie zu sichern. Anschliessend heisst es warten, so wie ich jetzt hier. Tickets erhaelt man natuerlich auch kurz vor Abfahrt noch - dann allerdings ohne Sitzplatz, da jene laengst vergeben sind. Fuer alle Kurzentschlossenen und Langschlaefer werden kleine Plastikstuehle (oder eher: -hocker) im Mittelgang platziert, wo die Ungluecklichen die naechsten acht oder zehn Stunden ausharren und auch ohne Arm- und Rueckenlehne versuchen, etwas Schlaf zu finden. Was zumeist nur den wenigen gelingt, die sich nicht uebergeben muessen. Denn dieses Schicksal ereilt die allermeisten Laoten, sodass ein unerschoepflicher Vorrat an Plastiktueten notwendigerweise zur Grundausstattung eines jeden Busfahrers gehoert. Waehrend ich also die einmalige Berglandschaft geniesse und noch immer das intensive, saftige Hellgruen der unzaehligen Reisfelder bestaune, koennen sich die laotischen Passagiere nicht so recht an den engen Serpentinen erfreuen, die der vollbepackte und bereits in die Jahre gekommene Bus gemaechlich erklimmt sowie halsbrecherisch hinabbraust. Um keine Misverstaendnisse aufkommen zu lassen: Ein reines Vergnuegen ist eine solche Fahrt fuer niemanden, auch mich nicht. Zu oft baumelt der Kopf des direkt nebenan im Mittelgang schlafend Leidenden gegen meine Schulter, zu selten gelingt es der Klimaanlage, falls vorhanden, die Gerueche eines engen Busses zu zerstreuen, in dem weit mehr Menschen als vorgesehen eingepfercht ausharren und deren Mehrheit von Reisekrankheit geplagt wird. Und so vertreibe ich mir die Zeit mit etwas Musik, sofern mein iPod die nicht selten bis zum Anschlag aufdrehten thailaendischen Popsongs zu uebertoenen vermag, lese ein wenig in Paul Austers "Oracle Night", das ich in einem huebschen kleinen Second-Hand-Buchladen in Luang Prabang erstanden habe, und unterdruecke meinen Durst, unwissend, wann die naechste Toilettenpause auf freiem Feld eingeplant ist.

Nun zum ungleich angenehmeren Thema Nudelsuppen. Denn pho (gesprochen: "foe") essen viele Laoten gerne schon zum Fruehstueck und auch sonst haeufig zwischendurch. Sie wird mit einer ordentlichen Portion duenner Nudeln und wahlweise einer Fleischeinlage mal mehr, mal weniger scharf in einem grossen Suppenteller serviert. Reichlich Salat, Bohnen, Chili und Kraeuter gibt es separat zum individuellen Verfeinern dazu. Pho wird mit Staebchen gegessen, was in der Region sonst eher eine Ausnahme ist - von Vietnam einmal abgesehen - und mit dem Loeffel geschluerft. Nahrhaft und sehr lecker, je nach individueller Zugabe von zerkleinerten Chilischoten auch scharf und ziemlich salzig, nicht zuletzt wegen der wie ueblich grosszuegigen Portion Glutamat, vor der leider auch die Suppe nicht verschont bleibt. Wie eingangs erwaehnt habe ich mir die landesuebliche Gewohnheit zu eigen gemacht und esse inzwischen ebenfalls haeufig Nudelsuppe. Was jedoch, um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, keineswegs mit einer mangelnden Vielfalt der laotischen Kueche zu tun hat. Ganz im Gegenteil (siehe Foto).

Denn gestern probierte ich zum ersten Mal im Leben ein Stueck Hundefleisch, das ich, um es gleich vorwegzunehmen, weder fuer besser noch fuer schlechter befand als anderes Fleisch auch. Einzig auf die aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten nicht naeher identifizierbaren Innereien, die mir die illustre Runde feiernder Laoten am Strassenrand anschliessend anbot, haette ich rueckblickend vielleicht verzichten koennen. Umso leckerer war der (wohl illegal gebrannte) LaoLao-Whisky, mit dem wir im Anschluss auf mein erstes Stueck Hund anstiessen. Ob Hund nun eine Delikatesse darstellt, wie ich irgendwo gelesen habe, oder ob rein aus Geldmangel am Monatsende einige der unzaehligen herumstreunenden Koeter geschlachtet werden, wie eine Australierin zu wissen angab, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Anderthalb Tage spaeter geht's mir jedenfalls noch immer gut.

Zugetragen hat sich die geschilderte Episode in Muang Khoun, der alten Hauptstadt der ostlaotischen Provinz Xieng Khouang, wo wir auf unserer Motorradtour vorgestern eine Pause einlegten. Wir, das sind Gen (Australien), Jia Hui (Singapur), Greg (Deutsch-Rumaene) und ich sowie zwei Motorraeder. Die Drei hatte ich am Sonntag waehrend der Busfahrt von Luang Prabang nach Phonsavan kennengelernt, wo wir zwei Naechte im "Nice Guesthouse" unterkamen, das seinem Namen tatsaechlich alle Ehre machte. Wie den meisten Besuchern diente Phonsavan auch uns als Ausgangspunkt einer Tour zur "Ebene der Tonkruege" (frz.: "Plaine des Jarres"), einem Plateau, auf dem sich Hunderte riesiger Steinkruege befinden, um deren noch immer ungeklaerte Herkunft sich zahlreiche Theorien ranken. Schoen war, dass es ausserhalb der Saison kaum weitere Besucher in Phonsavan und bei den Steinkruegen gab.

Dass die Staette bislang noch nicht als Weltkulturerbe anerkannt wurde, liegt vor allem daran, dass sie erst seit wenigen Jahren ueberhaupt fuer Besucher zugaenglich ist. Der Grund: Die extreme Belastung der Region durch UXO (Unexploded Ordnance), also Blindgaenger aus dem Vietnamkrieg. Erst zwischen 2004 und 2005 wurden einige Abschnitte des Plateaus von der Mines Advisory Group (MAG) geraeumt und als begehbar markiert.

Im MAG-Schulungszentrum, wo junge Laoten, darunter viele Frauen, in der Beseitigung von Blindgaengern ausgebildet werden, informierten wir uns ueber die dramatischen Ausmasse der Bombardierungen durch amerikanische Flugzeuge waehrend des Krieges, an deren Spaetfolgen Laos noch immer zu leiden hat. Monatlich ereignen sich bis zu 26 zumeist toedlich ausgehende Unfaelle, deren Opfer in den meisten Faellen Kinder der aermeren Landbevoelkerung sind. Denn so unfassbar es erscheinen mag: In einigen Regionen dieses Landes, das zu den aermsten in der Welt zaehlt, sichern sich bis zu 80% der Bevoelkerung ihren Lebensunterhalt durch das Sammeln und den Verkauf von Bombenschrott. Darunter immer wieder nicht explodierte Clusterbomben, die in den Haenden der unwissenden Kinder detonieren. Aber was hat Laos mit dem Vietnamkrieg zu tun?, mag sich der eine oder andere an dieser Stelle fragen. Was ich selbst nicht wusste: Laos ist das pro Kopf am staerksten bombardierteste Land der Erde. Im sogenannten "Geheimen Krieg" warfen die Amerikaner hier mehr Bomben ab als im Zweiten Weltkrieg ueber Japan und Deutschland zusammen, um die Vietnamesen von ihren Nachschublieferungen ueber den Ho-Chi-Minh-Pfad abzuschneiden. Noch heute zeugen um Phonsavan unzaehlige Bombenkrater von den Ereignissen der juengeren Vergangenheit, und immer wieder stoesst man auf Bombenteile, die von den Laoten kreativ als Blumenbeete, Zaeune oder sogar Glocken verwendet werden. Wer mehr ueber die Arbeit der MAG erfahren moechte, sei auf deren Website http://www.maginternational.org/laopdr verwiesen.

Die Provinz Xieng Khouang war ein interessanter Zwischenstop auf meiner Reise, fuer den sich zwei Tage im Bus auf jeden Fall gelohnt haben. Auch wegen einer besonderen Begegnung mit einem kleinen Jungen, der an uns vier eifrig sein vielversprechendes Englisch erprobte und von einem "gluecklichen Tag in seinem Leben" sprach, da er uns seine Heimatstadt zeigen duerfe. Was er denn auch begeistert und voller Stolz tat, ganz ohne danach um Geld zu bitten. Was in Laos im Vergleich zu anderen Laendern in aehnlicher wirtschaftlicher Situation ohnehin selten der Fall ist. Ihm verdanke ich uebrigens auch das eingangs erwaehnte, aussergewoehnliche kulinarische Highlight an jenem Tag.

Gestern Abend erreichte ich schliesslich Vientiane, wo ich, von Hunger und Muedigkeit geplagt, in einem eher zweckmaessigen, aber recht guenstigen und zentral gelegenen Gaestehaus unterkam. Ich bin sehr gespannt auf zwei bis drei Tage in der Hauptstadt, die mit ihren rund 400.000 Einwohnern schon auf den ersten Blick zwar groesser und belebter als beispielsweise Luang Prabang erscheint, im Vergleich zu Bangkok oder anderen suedostasiatischen Metropolen aber eher provinziell anmutet und laut Reisefuehrer und den Erzaehlungen anderer Traveller tatsaechlich das relaxte Flair des ganzen Landes widerspiegeln soll. Heute Abend weiss ich dann selbst mehr.

Die Fotos aus Phonsavan und Umgebung sind seit gestern online: http://picasaweb.google.com/christoph.truebenbach/Phonsavan. Nun aber hinaus in die Sonne.

July 10, 2009

Nordlaos und Luang Prabang

Welcher Tag ist heute: Donnerstag? Oder Freitag? Samstag, verraet mir ein seltener Blick in den Kalender schliesslich. Ich habe mit dem Mitzaehlen aufgehoert, ein gutes Zeichen, wie ich finde.

Es gibt einiges zu erzaehlen, nachdem ich die letzten Tage im laendlichen und vom Tourismus noch wenig beruehrten Norden von Laos zugebracht habe, in Gegenden ohne Internet und mit Strom von 18 bis 22 Uhr (und auch dann nicht immer). Doch vielleicht zunaechst kurz, wo ich mich momentan aufhalte: In Luang Prabang, der alten Koenigsstadt, seit 1995 Unesco-Weltkulturerbe. Kein Wunder also, dass sich die zahlreichen Vats (Tempel), historischen Bauwerke und Kulturlandschaften der nur 30.000 Einwohner zaehlenden Kleinstadt, 380 Kilometer noerdlich der laotischen Hauptstadt Vientiane am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan gelegen, seitdem immer groesserer Beliebtheit erfreuen und ueberall neue Gaestehaeuser errichtet oder ausgebaut werden. Doch zu meinen ersten Eindruecken aus Luang Prabang spaeter mehr.

Der Reihe nach:

Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich mich zuletzt aus der kleinen laotischen Grenzstadt Houay Xai meldete, nachdem ich bei stroemendem Regen in klappriger Faehre den Mekong von Thailand nach Laos ueberquert hatte. Dort hatte das Wetter uebrigens zur Folge, dass noch waehrend meines Besuchs im Internetcafe, kurz nachdem ich den Eintrag verfasst hatte, der Strom ausfiel und ich in pechschwarzer, verregneter Nacht zurueck zum Gaestehaus irrte.

Nach leckerem Cafe Lao legten wir am anderen Morgen ab, um dem traege dahinfliessenden, milchkaffeebraunen "Strom der Stroeme" sechs Stunden lang flussabwaerts bis Pakbeng zu folgen. In Anbetracht der Horden lauter Backpacker, die sich morgens am Pier einfanden und die Flussfahrt mit viel Beerlao zu einer anstrengenden Angelegenheit werden liessen, bleibt mein Fazit dieser Unternehmung, die ja angeblich ein Highlight einer jeden Suedostasienreise darstellen soll, eher gemischt. Sicher auch, weil die Landschaft entlang des Mekong zwar huebsch anzusehen ist, jedoch lange nicht an die des weiter noerdlich gelegenen Nam Ou heranreicht, desser Bilderbuchpanorama ich zwei Tage spaeter erstmals geniessen sollte. Auch dazu spaeter mehr.

Pakbeng, ein kleiner Ort auf halber Strecke zwischen Houay Xai und Luang Prabang, hat denn auch nicht viel mehr zu bieten als eine Reihe von Gaestehaeusern, die, vertreten durch kleine Kinder, schon am Pier auf Jagd nach mueden Backpackern gehen, und einigen Bars, die neben der regulaeren Karte mit sogenannten "Happy Menus" aufwarten, die Marihuana in jeglich denkbarer Form anbieten. Leider laeuft praktisch ueberall westlich-kitschige Musik. Und doch, der Abend in Pakbeng war klasse, da er mir einige neue Bekanntschaften und eine spannende Diskussion mit einem jungen Paerchen bescherte. Sie Englaenderin, er aus Mauritius, beide aber indischer Herkunft, momentan auf Weltreise, um herauszufinden, in welchem Land sie kurz nach ihrer Hochzeit in Zukunft gerne leben und ihre kleine NGO gruenden wuerden. Und so redeten wir bei einigen Beerlao bis spaet am Abend darueber, warum Thailand nicht in Frage kaeme, was die Vereinten Nationen in ihren Entwicklungshilfemissionen alles falsch machten und ob indische Slumbewohner ueberhaupt einen anderen Lebensstil bevorzugen wuerden. Leider nahmen die beiden am naechsten Morgen wieder das Boot fuer die zweite Etappe bis Luang Prabang. Moeglicherweise treffen wir uns aber in einigen Tagen in Vientiane wieder.

Boris und ich nahmen das Boot nicht, sondern den Bus. Boris? Ein Chilene, derzeit aber mit Arbeitsvisum in Neuseeland, wo er sein noch etwas ausbaufaehiges Englisch verbessert. Trotzdem: Kommunikationsprobleme hatten wir gluecklicherweise keine waehrend unseres aufregenden Tages in diversen Kleinbussen, der fuer mich erst kurz vor Mitternacht im kleinen, nordlaotischen Ort Nong Kiao und fuer Boris noch etwas spaeter in Luang Prabang enden sollte. Insgesamt legte ich wohl nur rund 250 Kilometer zurueck, aber die hatten es in sich: Von schlaglochdurchzogenen Serpentinen, Felsbrocken und umgestuerzten Baeumen auf der Fahrbahn bis hin zu einem durch den starken Regen ploetzlich entstandenen Fluss mitten auf der Strecke war alles dabei. Doch als einzige, neugierig bestaunte Nichtlaoten im Bus hatten wir trotz der Schaukelei ueber Schotterpisten unseren Spass. Ganz im Gegensatz zu den reihenweise ueber die Plastiktueten gebeugten Einheimischen oder die strapazierten Achsen der Fahrzeuge, mit deren Bruch ich beinahe minuetlich rechnete. Beim Blick aus dem offenen Fenster: Atemberaubende Berglandschaft, saftig hellgruene Reisfelder und in jedem Dorf entlang der Strasse das Laecheln und Winken der Laoten. Und natuerlich Kinder, Kinder, Kinder. Ueberall. Beim Spielen, Arbeiten, Baden im Fluss. Zunaechst schuechtern das Laecheln des Fremden erwidernd, bald daraufhin ein Strahlen im Gesicht. Im letzten Bus spaet abends, der so voll war, dass die Passagiere im Fussraum etwas Schlaf suchten, fuehrte ich schliesslich noch ein gutes Gespraech mit einem jungen Laoten, der das Glueck hatte, studieren zu koennen und daher wesentlich besser Englisch sprach als die meisten seiner Landsleute. Mal sehen, vielleicht koennen wir trotz seines teilweise eingeschraenkten Internetzugangs einen Emailkontakt aufbauen.

Es war wie gesagt schon spaet am Abend, als ich endlich Nong Kiao erreichte und dort direkt an seiner markanten Bruecke rausgelassen wurde. Mit Taschenlampe und Reisefuehrer fand ich auch zu spaeter Stunde noch ein Zimmer in einem rustikalen, aus Holz errichteten Gaestehaus, wo ich nach dem langen und beschwerlichen Tag im Bus gleich unter mein Moskitonetz kroch. In Nong Kiao erlebte ich am anderen Morgen dann wohl mein (bisheriges) kulinarisches Highlight dieser Reise, ein sagenhaftes Fischcurry mit lecker duftendem Klebreis, dazu einen exotisch erfrischenden Fruchtshake und einen aromatisch Cafe Lao. Den herrlichen Blick auf die Bruecke ueber den Nam Ou und die grossen bunten Schmetterlinge im Garten gab es gratis dazu.

Um 11 Uhr morgens legte ich mit einer kleinen, erneut bunt international durchmischten Gruppe wieder ab, dieses Mal jedoch nicht auf dem Mekong, sondern dem landschaftlich wunderschoenen Nam Ou. Nach einer Stunde Fahrt flussaufwaerts erreichte ich Muang Ngoi, ein verschlafenes Nest, das nur ueber den Wasserweg erreichbar ist und daher ein ganz eigenes Inselflair verstroemt. Und jetzt stellt euch folgendes Szenario vor: Bambusbungalow mit Haengematte unter dem Vordach, Ausblick auf Gebirge und Fluss, Grillenzirpen, eine angenehme Brise, keine Plaene und ein eiskaltes Beerlao. Genau so sah mein Tag in Muang Ngoi aus, unterbrochen nur durch Mittag- und Abendessen, die ich in einem der Terrassenrestaurants mit Tara (Australien) und ihrem kleinen Sohn Jordan, Tere (Spanien), einem Paerchen aus der franzoesischsprachigen Schweiz und einem Ehepaar aus Suedkorea einnahm. Noch mehr Beerlao und anschliessend sogar eine traditionelle koreanische Teezeremonie. (Wirklich unglaublich, die beiden hatten neben ihren Hightech-Kameras sogar ihr wertvolles, chinesisches Teeporzellan dabei.) Muang Ngoi war das Paradies, und das ganz ohne Strand.

Vorgestern schliesslich stach ich ein (vorerst) letztes Mal in See, flussabwaerts den Nam Ou entlang, vorbei an Nong Kiao, wo ich die Nacht zuvor verbracht hatte. Kurz schweifte mein Blick hoch zum Restaurant an der Bruecke, wo mir das beste Fischcurry meines Lebens zuteil geworden war. Fuenf Stunden tuckerte das Slow Boat in suedlicher Richtung, ehe ich am Abend in Luang Prabang von Bord ging, zusammen mit drei Spanierinnen, mit denen sich die Zimmersuche jedoch kompliziert gestaltete, sodass ich mich bald verabschiedete und allein mit meinem Gepaeck auf den Weg entlang der belebten Hauptstrasse mit ihren unzaehligen Gaestehaeusern, Restaurants und Textil-/Antiquitaetenlaeden machte. Der Zufall wollte, dass ich an einer Strassenecke wieder auf Boris, meinen tapferen Mitstreiter aus dem Bus, traf, dem ich nun zu verdanken habe, dass ich in einem sehr huebschen, gut gelegenen und fuer Luang Prabang sogar sehr preiswerten Gaestehaus untergekommen bin. Ein erster Spaziergang am fruehen Morgen gab mit einen Eindruck davon, wie schoen und ruhig diese von vielen franzoesischen Kolonialvillen und dem leuchtenden Orange der Moenche gepraegte Stadt trotz zunehmender Besucherzahlen bislang geblieben ist. Und auch in punkto Souvenirs sowie - einmal mehr - kulinarisch hat der allabendliche Markt einiges zu bieten. Zum Mittagessen goennte ich mir allerdings einen Besuch im Restaurant, wo ich Mokpa - gedaempften Fisch im Bananenblatt mit Kokosmilch -, duftenden Klebreis, scharfen Papayasalat und anschliessend einen Cafe Lao bestellte.

Zwischen den Zeilen unschwer zu erkennen: Es gefaellt mir sehr gut in Laos, und ich geniesse Land und Leute so sehr, dass ich mir wohl noch gut ein bis zwei Wochen Zeit fuer die Weiterreise nach Kambodscha nehmen werde. Gerade eben beispielsweise hatte ich eine nette Unterhaltung mit einer Laotin, die mir zum Fruehstueck eine exzellente Nudelsuppe mit Bueffelfleischeinlage und Pilzen zubereitete. Wir sprachen auf Franzoesisch, der Sprache der ehemaligen Kolonialherren, mit der man hier in Luang Prabang gerade unter der aelteren Bevoelkerung oftmals weiter kommt als mit Englisch.

Drei neue Alben mit Fotos sind auf http://picasaweb.google.com/christoph.truebenbach online: Bilder von der Fahrt auf dem Mekong, Impressionen der wunderbaren vergangenen Tage in Nordlaos und schliesslich erste Eindruecke aus Luang Prabang, das ich voraussichtlich morgen frueh wieder in Richtung Phonsavan und der Ebene der mysterioesen Tonkruege verlassen werde. Der Bericht meiner Reise von Norden nach Sueden folgt in einigen Tagen.

July 05, 2009

Nasser Empfang in Laos (Chiang Mai - Houay Xai)

Doch noch ein paar Zeilen, ehe ich morgen auf dem Slow Boat den Mekong flussabwaerts entlangschippern werde. Ich bin in Laos angekommen, nach einer gemuetlichen Busfahrt von Chiang Mai nach Chiang Rai und einer eher holprigen von dort weiter nach Chiang Khong. So nennt sich der kleine thailaendische Grenzort direkt am Mekong, von dem aus die Besucher nur noch eine kurze Faehrueberfahrt von laotischem Boden trennt.

Schon der zweite Streckenabschnitt im Bus deutete darauf hin, dass ich die touristisch erschlossenen Regionen um Chiang Mai und Chiang Rai hinter mir gelassen hatte und auf dem Weg ins Hinterland war, wo die Strassen holpriger werden, die Busse kleiner und klappriger und - sehr zu meinem Wohlgefallen - die Begegnungen mit westlichen Travellern seltener. Hier ins Grenzgebiet zwischen Thailand und Laos verschlaegt es nur jene, die genau wie ich einen Abschnitt auf dem Mekong zuruecklegen moechten - wahlweise im Slow oder Speed Boat. Doch waehrend die meisten zwei Tage an Bord bleiben und erst in Luang Prabang aussteigen, werde ich wie beschrieben dem Mekong bereits morgen Abend in Pakbeng den Ruecken kehren um in den naechsten Tagen den eher wenig erschlossenen Norden des Landes zu erkunden.

Laos bereitete uns einen unfreundlichen Empfang, jedenfalls das Wetter. Schon seit dem Nachmittag schuettet es aus Eimern, und auch heute Abend habe ich mich nur mit Regenjacke und Huelle ueber dem Rucksack zum Schutz der Kamera auf den kurzen Fussweg vom sehr gemuetlichen Gaestehaus zum Internetcafe, dessen Charme dem eines Fahrradkellers gleichkommt, gewagt. Im Bus lernte ich Susi kennen, eine knapp zehn Jahre aeltere Australierin, die schon seit Monaten in Thailand lebt und sich dort als Freiwillige um die zahlreichen Fluechtlinge aus Birma kuemmert. Eine interessante Person, mit der ich sicher morgen auf dem Slow Boat unser Gespraech von heute Nachmittag fortsetzen werde.

Aufregend war in Anbetracht des Wetters die kurze Ueberfahrt ueber den kaffeebraunen Strom, die wir in einer notduerftig zusammengeflickten Faehre zuruecklegten, auf unseren Rucksaecken und duennen Holzbaenken sitzend, die Schuhe vom Wasser im Boot ueberflutet, Shirts und Hosen ohnehin schon durchnaesst. "Visa on Arrival" war kein Problem, sodass ich nun offiziell die zweite (von insgesamt hoechstens vier) Laenderetappen meiner Reise begonnen habe. "Hoechstens" schreibe ich uebrigens, da angesichts meiner ambitionierten Reiseplaene in Nord- und Suedlaos voellig offen ist, ob ueberhaupt noch Zeit sowohl fuer Kambodscha als auch Vietnam bleiben wird. Das entscheide ich zu gegebener Zeit und abhaengig davon, wieviele Tage/Wochen ich schliesslich in Laos verbringen werde, von dem mir so viele Traveller berichtet haben, dass es das entspannteste, freundlichste und landschaftlich sehenswerteste der Region sein soll. Ich bin gespannt.

Nach der wohlverdienten Dusche goennte ich mir heute Abend einen Besuch im Restaurant, wo ich mir zwei verschiedene Gerichte und dazu ein grosses "Beerlao", das oertliche Bier, bestellte. Ansonsten wirkt der kleine Ort wie ausgestorben, zumal wegen des Wetters, und so werde wohl auch ich ihn wie so viele andere nur als Durchgangsstation und Ausgangspunkt fuer die Fahrt auf dem Mekong nutzen. In den naechsten Tagen dann mehr aus dem laotischen Norden.

July 04, 2009

Trekking im Norden Thailands (Sukhothai - Chiang Mai)

Beinahe eine Woche seit meinem letzten Eintrag. Das liegt daran, dass ich die letzten drei Tage in den Bergen unweit der groessten nordthailaendischen Stadt Chiang Mai trekken war. Ein unvergessliches Erlebnis! Die Tour fuehrte uns - drei Neuseelaender, drei Irinnen, ein kanadisches Paerchen, unsere beiden thailaendischen Guides und mich - bei Sonne und Regen bergauf bergab durch den dichten Dschungel, vorbei an saftig gruenen Reisfeldern, ueber kleine und groessere Fluesse und durch verstreute Bergdoerfer. Fuer Abwechslung neben den schweisstreibenden Wanderungen war durch mehrere Events gesorgt: So wurden wir auf dem Ruecken von Elefanten hin- und hergeschaukelt, sprangen an Wasserfaellen entlang in kuehle Bergseen oder trieben beim "Bamboo Rafting" auf zusammengebundenen Bambusstangen balancierend einen Fluss hinab. Die Abende und Naechte verbrachten wir mit einigen Bier am Lagerfeuer, unweit traditioneller Bergdoerfer, fuer die der Outdoor-Tourismus in den letzten Jahren zu einer wichtigen Nebeneinkunft geworden ist. Man mag das positiv oder negativ sehen, doch es stimmte mich schon nachdenklich mitanzusehen, wie unzaehlige Kleingruppen wie die unserige Tag fuer Tag durch die entlegenen Bergregionen geschleust werden. Sicher, die Landschaft rings um Chiang Mai ist so weitlaeufig, dass eine solche Entwicklung das Vergnuegen der einzelnen Gruppe (noch) nicht mindert und ihr (noch) das Gefuehl gibt, sich allein in der Wildnis zu behaupten. Jedoch geht unweigerlich vieles von jener Unberuehrtheit verloren, welche die Touristen aus aller Welt in den Bergen Nordthailands so schaetzen. Ein Teufelskreis.

Chiang Mai, die "Perle des Nordens", die Touristen magisch anzieht, und sein beruehmter Night Bazaar haben mich nicht sonderlich beeindruckt, draengen sich doch fast ausschliesslich westliche Touristen durch dessen engen Gassen. Angeboten wird freilich alles, von FlipFlops, "traditionellen" Arm- und Halsbaendern, Handtaschen bis hin zu (mehr oder eher minder echten) Designerhemden. Einzig kulinarisch habe ich einmal mehr neugierig aus den sagenhaft duftenden Toepfen der Garkuechen am Strassenrand probiert und dabei unter anderem Gefallen gefunden an den meines Wissens aus Indien stammenden Roti, deren in heissem Fett gebackener Teig wahlweise herzhaft mit Mais und Ei oder auch zum Dessert mit Bananen und Schokolade gefuellt und als Snack gereicht wird.

Reiseplaene habe ich ebenfalls geschmiedet, und so werde ich - falls mein Reisepass mitsamt Visum fuer Vietnam inzwischen im Gaestehaus eingetroffen ist - morgen frueh aufbrechen und noch am gleichen Abend, nach sechs- oder siebenstuendiger Busfahrt, am Mekong ankommen, dem Fluss, welcher der Region ihren Namen schenkt und die natuerliche Grenze zwischen Thailand und Laos bildet. Ob ich in Chiang Khong noch auf thailaendischer oder Houay Xai bereits auf laotischer Seite uebernachten werde, entscheide ich spontan vor Ort. Uebermorgen will ich dann eines der langsamen Boote stromabwaerts nehmen und spaetestens am Abend in Pakbeng, einem kleinen Ort, laotischen Boden betreten. Meine (noch aeusserst vagen) Plaene sehen vor, anschliessend zunaechst den touristisch kaum erschlossenen Norden des Landes zu erkunden, beispielsweise durch eine dreitaegige Bootsfahrt entlang des Flusses Ou, von Hat Sa hinab bis Luang Prabang. Spaetestens dort werde ich wohl wieder von mir hoeren lassen.

Bislang hat mich uebrigens kein einziger Moskito gestochen, ganz im Gegensatz zu den anderen aus der Gruppe, die vom Trekking das eine oder andere kleine rote Souvenir auf der Haut mitgebracht haben.

Soviel fuer den Augenblick aus Chiang Mai. Fotos vom Trekking und aus der Stadt sind online: http://picasaweb.google.com/christoph.truebenbach/TrekkingImNordenThailands sowie http://picasaweb.google.com/christoph.truebenbach/ChiangMai. Das naechste Mal melde ich mich dann aus Laos.

June 29, 2009

Lebenszeichen aus der Wiege Thailands (Bangkok - Sukhothai)

Ich sitze in der naechtlichen Pampa, waehrend ueber mir der Ventilator surrt und draussen die Grillen zirpen. Ein kleiner grauer Salamander krabbelt die Wand herab, ueberlegt es sich dann aber nochmal und macht auf halbem Wege kehrt. Direkt vor der Tuer wartet seit Minuten schon unschluessig ein kleiner Frosch. Hier rund um's Gaestehaus huepfen und quaken sie ueberall. Kein Regen, nachdem der Himmel ueber Bangkok an den letzten Abenden ein spektakulaeres Schauspiel bot mit seinen violetten Blitzen, gefolgt von beinahe explosionsartigem Donnergrollen. Von den Wassermassen, vor denen die Menschen rechtzeitig unter das naechstgelegene Vordach zu fliehen versuchen, ganz zu schweigen.

Ich schreibe diese Zeilen aus Sukhothai, wo ich heute Morgen nach zwar beschwerlicher, aber doch vor allem abenteuerlicher sechseinhalbstuendiger Fahrt im ruckelnden Nachtzug angekommen bin. Im engen Abteil lagen wir alle dicht gedraengt, Thai wie Reisende, in schmalen Stockbetten, die meiste Zeit ueber vom gleissenden Neonlicht wachgehalten. Ich jedenfalls. Oder doch eher aus Platzmangel am Fussende der Pritsche, wo ich meine Fuesse um mein Handgepaeck mitsamt den Wertsachen geschwungen hatte. Trotzdem ein Erlebnis. Mit nur geringer Verspaetung erreichten wir gegen viertel vor fuenf am Morgen Phitsanoluk, wo mich ein ausgewanderter Amerikaner auf dem Ruecksitz seines Mopeds zum Busbahnhof brachte. Von dort ging's weiter nach Sukhothai, als einziger Weisser im Linienbus, dessen Passagiere kurz nach der Abfahrt in tiefen Schlaf sanken. Viele Schulkinder auch in Uniform.

Rueckblende. Ich will noch ein wenig von zwei Begebenheiten erzaehlen, die mir von meinem dritten und letzten Tag in der Hauptstadt in besonderer Erinnerung bleiben werden. Am Vormittag war ich einmal mehr zu Fuss auf Erkundungstour aufgebrochen, zunaechst in Richtung des Golden Mount, einem aufgeschuetteten Berg, an dessen Spitze ein goldenes Heiligtum Pilger wie Reisende gleichermassen erwartet. Beim Anstieg habe ich es den Thai gleichgetan und die zahlreichen Glocken gelaeutet, die den Pfad saeumen. Nicht weit vom Golden Mount entfernt, im Loha Prasat, genoss ich die Stille der labyrinthartigen Korridore, ohne von anderen Touristen gestoert zu werden, die den etwas versteckten Eingang sowie die Wendeltreppe zu den hoeheren Ebenen wohl mehrheitlich uebersehen.

Stark beeindruckten mich am Nachmittag die engen Gassen in Chinatown. Spaetestens hier fiel ich ob meiner Groesse und Hautfarbe nun wirklich auf, da sich in diese Gegend weniger Touristen verirren als in den Stadtkern rund um den Palast. Neugierig probierte ich hier und da aus den Toepfen der zahlreichen Garkuechen, fand beispielsweise Gefallen an suesslich duftenden, noch warmen Muffins, die als Nachtisch zusammen mit Kokosraspeln gegessen werden. Gleich nebenan, im indischen Viertel, fand ich nach mehr oder minder erfolgreichen Frageversuchen am Ende einiger verwinkelter Gassen den Sikh-Tempel, wo ich als Besucher herzlich empfangen und mit der obgligatorischen Kopfbedeckung versehen wurde. Am Schrein der Gottheit traf ich auf zwei Turban tragende Sikh, mit denen ich eine jener so fruchtbaren Konversationen fuehrte, bei denen die sprachliche Verstaendigung eher zweitrangig ist. Ob die beiden tatsaechlich jemals nach Deutschland kommen und dort mit mir eine christliche Kirche besuchen werden?

Ehe ich mich zum Hauptbahnhof aufmachte, liess ich mich ein letztes Mal zum Abendessen in einer der Garkuechen unweit meines Gaestehauses nieder. Waehrend ich auf meinen Tofu mit gegrillten Cashews wartete, kam ich mit einer Daenin ins Gespraech, die mit ihrem Freund im Sueden des Landes von Insel zu Insel gereist war. Vielleicht mache ich sowas auch mal, wenn es mich wieder nach Thailand verschlaegt.

Abschliessend noch - in stark verkuerzter Form und ohne Hinweise auf Aussprache - das Gespraech, das ich so oder so aehnlich in den letzten Tagen unzaehlige Male in den Strassen Bangkoks gefuehrt habe:

Thai: Hello, where you from?
Ich: Germany.
Thai: Oh, willkommen in Thailand! Germany great soccer!
Ich: Yes, thank you. Are you from Bangkok?
Thai: Yes, I'm an English teacher. Where you going?
Ich: I'm just walking around.
Thai: I can take you to the Lucky Buddha and Standing Buddha with TukTuk.
Ich: No, thank you, I have seen them already.
Thai: Where you going next?
Ich: I don't know, perhaps to the Palace.
Thai: Oh no, Palace closed. Is Buddhist holiday. I take you to other palace ...

Um trotz dieses Beispiels keine Misverstaendnisse aufkommen zu lassen: Ich mag die Menschen in diesem Land sehr und habe durchaus schon die eine oder andere interessante, ehrlich und unaufdringlich interessiert gefuehrte Unterhaltung auf der Strasse erlebt. Wie zuletzt erwaehnt, ein Laecheln und einige Worte Thai wirken oft Wunder.

Inzwischen bin in der historisch so bedeutenden Stadt Sukhothai angekommen. Gleich nach meiner Ankunft bestaunte ich heute schon unzaehlige Tempelruinen. Um mich auf dem weiten Areal schnell und, angesichts der Hitze, kraftsparend fortzubewegen, mietete ich mir ein Moped. Was fuer ein Gefuehl, so unbeschwert durch die Gegen zu brausen - mal mit, mal ohne Helm - auch wenn der Strassenverkehr anfangs natuerliche eine gewisse Umstellung erfordert.

Auch morgen werde ich nochmal auf zwei motorisierten Raedern starten, und zwar schon um kurz nach sechs Uhr in der Fruehe: Zusammen mit einem franzoesischem Paerchen will ich in einem nicht weit entfernt gelegenen Nationalpark wandern gehen. Was meiner Hoffnung, den heute eingefangenen Sonnenbrand schnell wieder auszukurieren, natuerlich zuwiderlaeuft. Trotzdem, ich freue mich auf die Natur und den morgigen, letzten Tag in Sukhothai. Uebermorgen frueh werde ich mit dem Bus weiter in Richtung Norden aufbrechen, nach Chiang Mai, wo gleich am naechsten Tag meine Trekking-Tour startet.

Das Gaestehaus, etwas abseits vom Stadtzentrum gelegen, ist uebrigens sehr huebsch. Alleine bewohne ich ein Doppelzimmer, das nichts vermissen laesst, und mit Moskitonetz und Hautspray sollte ich heute Nacht auch gegen diese Gefahr gewappnet sein. Beim Gedanken an mein Bett, zumal nach letzter Nacht im Zug, verweise ich euch noch auf das zweite Album, das ich mit den Fotos von Zugfahrt und erstem Tag in Sukhothai angelegt habe (http://picasaweb.google.com/christoph.truebenbach/Sukhothai) und schicke euch naechtliche Gruesse. Wahrscheinlich lasse ich in einigen Tagen aus Chiang Mai oder vom nachfolgenden Stop meiner Reise von mir hoeren, wo auch immer der sein mag.